Varios: Tango The Original(s) Vol.1


Varios: Tango The Original(s) Vol.1

Varios: Tango The Original(s) Vol.1

Erscheinungsjahr: 2004

Spielzeit: 54 min

Bestellnummer: dz003202


Preis: 17.99 €


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Araca! (1928) Bataraz (1929) La Cachila (1931) Rawson (1936) Taba calzada (1935) Catamarca (1940) La guitarrita (1936) Retintin (1936) Papas calientes (1937) Mishiadura (1941) Comme il faut (1938) Una noche de garufa (1941) Lagrimas (1941) Viborita (1944) Derecho viejo (1945) El chanar (1946) Maipo (1951) La trilla (1951) Suipacha (1951) El marne (1952)

Skug (Austria) meint dazu:

Das Label DYM setzt seine CD-Serie “Tango y Literatura” also nicht unter diesem Titel fort. Begründet wird dies mit der falschen Erwartungshaltung der Konsumenten, die sich vielfach Vorlesetexte erwarteten. Also nennt man das Kind beim Namen: ”Tango. Die Originale”. Aníbal Troilo, Osvaldo Pugliese oder Héctor Varela interpretieren 20 Lieder des 1924 verstorbenen Komponisten Eduardo Arolas. Die Kompilation ist schön chronologisch geordnet, von 1928 bis 1952, also eine durchaus sinnvolle Präsentation einer Epoche großer Tanzorchester. Virtuos in jeder Hinsicht. Und nebenbei gibt’s nach wie vor einen literarischen Bezug mit einer Erzählung aus dem Buch“Tangogeschichten” von Katrin Dorn (dtv, 2002). (Hans Grausgruber in Skug)

Folker! meint dazu:

Kompositionen des zu jung verstorbenen Eduardo Arolas, interpretiert von namhaften Orchestern (1928 - 1952), sorgfältig klangrestauriert - 1924 beginnt die “Neue Garde” der Tangomusik, es etablieren sich die sogenannten Orquesta Típica. Es folgt 1948 die “Dritte Garde”. Die 40er wird man als “goldenes” Jahrzehnt bezeichnen: Tänzer dürfen sich über 20 Instrumentalstücke freuen, dieser Stil hat den Vorteil, dass Rhythmus und Melodiebogen gut zu hören sind und eine sichere Basis bilden, welche das gemeinsame “Spiel” im Tanz unterstützt. Wer Tango lieber hört, wird seine Freude haben mit wichtigen Interpreten dieser Ära: D’Arienzo, Troilo, Pugliese, Sassone, Donato, Lomuto, De Caro und andere Große des Tangos. Im dreiteiligen Digipack finden Interessierte eine atmosphärisch packende Kurzgeschichte. “Maries Messer” schildert eine deutsche Tangotänzerin in Buenos Aires zwischen der erotischen Verbindung zu einem argentinischen Tänzer und der Liebe zu ihrem deutschen Freund. Die Autorin Katrin Dorn lässt die emotionale Intensität des Tangos fühlbar werden und ermöglicht Einblicke in diese Welt. Das Paket ist der Auftakt zu fünf geplanten CDs mit Kompositionen, die aus den Anfangszeiten des Tangos stammen, somit frei von Urheberrechten sind. Dies wird Veranstalter und DJs freuen. Das Projekt ist bisher weltweit einmalig, zumal das Repertoire urheberrechtsfreier Tangomusik zur Zeit noch sehr begrenzt ist. (aud dem Magazin "Folker!")

Tangodanza / HP Salzer meint dazu:

Braucht die Tangowelt eine weitere Kompilation mit digital klangveredelten Aufnahmen alter Meister? Bei der vorliegenden brand-neuen Scheibe kann ich diese Frage ganz klar mit einem entschiedenen und mehrfachen JA beantworten. Erstes JA: Die Musikredaktion von danza y movimiento hat bei dieser Produktion einen neuen Ansatz gewählt: Sie stellt hier ausnahmslos Tangos von Eduardo Arolas zusammen. Dieser Name wird den geneigten Lese-rinnen und -lesern vielleicht nicht viel sagen - seine Tangos jedoch dürften ihren Gehörgängen sehr vertraut klingen. Arolas hat der Welt in den 14 Jahren seines musikalisch-schöpferischen Schaffens 115 Stücke geschenkt. 20 davon finden sich hier und diese Zusammenstellung ist nicht nur einfach gut zu hören, sondern auch sehr schön zu tanzen. Zweites JA: Heutzutage kann es sich kein Label mehr leisten, einfach nur alte Schellacks oder Originalaufnahmen im Verhältnis “eins-zu-eins“ auf CD zu kopieren. Auch wenn der Technik von den Original-Aufnahmen her oft Grenzen gesetzt sind, so kann die Tonqualität der hier zu hörenden Stücke durchaus überzeugen - mit leichten Einschränkungen bei "Bataraz" und "La Cachila". Drittes JA: Derzeit überwiegen auf dem Markt Produktionen mit Stücken von einem Orchester, die zudem noch von Sängern begleitet werden, was für Anna und Otto Normalhörer/in auf die Dauer doch recht eintönig klingen kann. Diese Gefahr ist bei der vorliegenden Zusammenstellung nicht gegeben. Obgleich sie aus der Feder eines Komponisten stammen, klingen die ausgewählten Tangos sehr verschieden, alles zudem noch verstärkt durch die vielseitigen Interpreten, welche für genussvolle Abwechslung sorgen. Vom Cuarteto Victor über Tanturi bis Troilo sind hier beinahe alle Ensembles vertreten, die Rang und Namen hatten und haben. Dazu gibt es noch zwei zusätzliche Gimmicks: Zum einen sind alle Titel von Autorengebühren befreit (leidiges Thema GEMA) und zum anderen gibt es noch ein Booklett für den Lesespass quasi gratis obendrauf. Der DJ findet hier zwar reichlich bekannte, dafür aber gut aufbereitete Tangos. Ich habe in meinem Fundus letztlich nur drei ähnliche und eine identische Aufnahme/n gefunden, wobei die Qualität dieser Scheibe durchweg besser ist. Lieblingsstücke? Ja: "Rawson", "La Guitarrita" - beide von D'Arienzo, "Derecho viejo" von Pugliese, "Una noche de garufa" von Tanturi ... ach, eigentlich fast alle! Empfehlung: Kaufen, auflegen, tanzen, genießen. 1. Tanzbarkeit: +++++ 2. Klangqualität: +++/+ 3. Titelauswahl/Interpretation:+++++ 4. Editorischer Wert: ++++ 5. Vokalanteil: 0% 6. Spieldauer: 53:35 min (Rezension von Hans Peter Salzer. Erschienen in der Zeitschrift Tangodanza, Ausgabe 2/04; mit freundlicher Genehmigung von Autor und Redaktion)

Blue Rhythm / Jazzthing meint dazu:

In Sachen Textheft hat das Tangolabel Danza Y Movimiento sich mal wieder etwas einfallen lassen: Statt die 20 Tracks des 1924 gestorbenen Komponisten Eduardo Arolas auf „Tango - The Original(s) Vol.1“ (DYM/Alive) zu kommentieren, hat man eine Kurzgeschichte der Hamburger Autorin Katrin Dorn beigepackt, die ein passendes Ambiente zu den glühenden Songs liefert. Ein Muss für Tangomaniacs. (Uli Lemke in Blue Rhythm / Jazzthing)

Matices meint dazu:

"Tango - the original(s) Vol. 1" enthält 20 Instrumentalkompositionen des 1924 jung verstorbenen Eduardo Arolas in Aufnahmen namhafter Tangoorchester (Pugliese, Troilo, Sassone u.a.) aus den Jahren 1928 - 1952. Das Booklet enthält nicht die normalen Informationen, sondern eine spannende Kurzgeschichte der Autorin Katrin Dorn aus dem Tangomilieu. (Torsten Esser in Magazin "Matices")

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