Schwenkglenks Y Los Gringos Del: Magali


Schwenkglenks Y Los Gringos Del: Magali

Schwenkglenks Y Los Gringos Del: Magali

Erscheinungsjahr: 2003

Spielzeit: 40 min

Bestellnummer: dz003105


Preis: 17.99 €


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Matices meint dazu:

Das Album von Jürgen Schwenkglenks bietet eine schöne klangliche Abwechslung. Inspiriert von argentinischen Vorbildern finden sich auf "Magali" durchweg Eigenkompositionen. Diese sind mehrheitlich heiter und beschwingt, was daran liegen mag, dass Schwenkglenks Gitarrist und Perkussionist ist und ausserdem in Passau lebt. Seine Stücke spiegeln eine europäische Interpretation des Tangos wider, mit Anleihen bei verschiedenen Folkloremusiken des alten Europa. (Torsten Esser im Magazim "Matices")

Hans Grausgruber in Skug meint dazu:

Auch den Tango-Gitarristen mit dem wundersamen Namen Schwenkglenks sollte man sich nicht entgehen lassen, ein Zeitgenosse und Deutscher, der mit seinen Gringos del Tango, allesamt Virtuosen des Fachs und der Instrumente, ein ganz erstaunlich beschwingtes Album, »Magali«, eingespielt hat, mit dem er dem Tango und der Milonga mit etwas Polka und anderem heimischem Liedgut sozusagen eine Frischzellenkur verabreicht, was wirklich erfrischend wirkt. (Hans Grausgruber in Skug / Austria)

Jazzpodium meint dazu:

Tango und kubanische Musik boomen derzeit in Deutschland ebenso wie Samba und Salsa. Die Musik deutscher Tango-Aficionados wird mittlerweile sogar in Argentinien gehört. Jürgen Schwenkglenks setzt sich bereits seit Jahren mit der Interpretation des Tango auseinander, vermeidet aber jedes Kopieren und komponiert seine Tangos, Milongas und Valses aus einem europäischen Blickwinkel heraus. Immer wieder blitzen auch Jazzelemente durch. Trotzdem: Die Entfernung schrumpft beim Hören dieser CD im Minutentakt, und spätestens bei "Eloisa" und "Farolito" wähnt man sich in Buenos Aires, in einer der kleinen Konditoreien, in denen noch immer Tango gehört, getanzt und sogar erlernt werden kann. Oder auf dem Markt von San Telmo, wo für die Tanzpaare jeden Sonntag die Straße gesperrt wird. Oder in der Calle Riobamba, wo das "El Beso" besonders den Tango der 40er und 50er Jahre pflegt. In Avellaneda, einem Vorort von Buenos Aires, hat Jürgen Schwenkglenks seine Frau Magali kennen gelernt, der er diese CD und vor allem die Trilogie "MagaliTango/MagaliVals/MagaMilonga" gewidmet hat. Gerhard Koschel spielt Akkordeon und Violoncello, Jochen Rössler Kontrabaß und E-Baß. Alle drei sind begeisterte Tango-Tänzer. Das erklärt, warum sie auch ohne das Pflicht-Bandoneon auskommen. Der Rhythmus stimmt immer. (Rainer Bratfisch in JAZZPODIUM)

Tangodanza meint dazu:

Zwei Dinge fallen beim ersten Hineinhören in diese Produktion sofort auf: a) diese CD kommt nicht aus Argentinien und b) sie ist für die Tanzenden gemacht. Die "Gringos del Tango" um Jürgen Schwenkglenks spielen schon in ihrem Namen (in etwa: die Ausländer) mit dem Etikett, dass sie keinen reinen klassisch-argentinischen Tango spielen. Und das müssen sie auch nicht. Denn wer legt fest, was originär "argentinisch" ist, wo doch schon ein Teil der alten Tangos und Interpreten auch aus Montevideo gekommen sind und wo doch so mancher Tango in Paris entstanden ist, weil sich verschiedene Orquestas zeitenweise lieber dort, als in Buenos Aires aufgehalten haben. Die "Gringos" komponieren und erarbeiten ihre Stücke - allesamt eigene Schöpfungen - aus ihrem europäischen Blickwinkel und dennoch kommt kein europäischer Tango dabei heraus, denn die inspirierende Quelle bleibt immer auch die Atmosphäre der Straßen und Tanzsalons in Bueonos Aires. Dazu kommt, dass sich Schwenkglenks auch mit brasilianischer Musik beschäftigt, was beispielsweise in der Milonga "Yo te Explico" durchscheint. So enthält diese Scheibe eine interessante Mischung verschiedener Einflüsse mit wunderbar dahinfließenden Melodien, teilweise dramatisch treibenden Elementen, gleichmäßig schreitenden Rhythmen, folkloristischen Klangmustern und klassischen Tangostrukturen - Weltmusik eben. Mag sein, dass sich das besondere dieser CD - die ich persönlich sehr gern höre - dem geneigten Hörer erst bei mehrmaligem Hören erschließt. Zu sehr sind unsere Ohren an die Orquestas Tipica gewöhnt und wünschen sich beim ersten Hören stellenweise weniger Akkordeon und mehr Wechselspiel mit Violine oder Klavier - ansonsten allerdingst lässt das sehr gute Zusammenspiel von Gitarre, Akkordeon, Bass und Percussion wenig Wünsche offen. Alle Stücke sind zudem hervorragend tanzbar und in bester akustischer Qualität aufbereitet. Für die Tanzenden hält dieser Silberling 7 Tangos, 4 Milongas und 3 Valses bereit. Bei den Tangos gefallen mir "MagaliTango" und "Gender Tango" - interessant und spannend durch den Wechsel von markanten und weicheren Klängen. Mein Favorit unter den Valses ist der "Vals aus Hals" der dahinfließt wie ein Vals de Musette, allerdings garniert mit folklorischtischen Synkopierungen, die so arrangiert sind, dass das Weitertanzen trotz rhytmischer Akzentuierung leicht fällt. Und bei den Milongas fällt "La Choricera" durch ihre locker-leichte Fröhlichkeit besonders auf. Einzig und allein das stellenweise ruhigere "Del Corazon para dentro" ist für den Tänzer ein wenig anspruchsvoller aber immer noch gut tanzbar. Fazit: Sehr gut tanzbarer Weltmusik-Tango auf der Basis von Akkordeon und Gitarre 1. Tanzbarkeit: + + + + + 2. Klangqualität: + + + + + 3. Titelauswahl/Interpretation: + + + 4. Editorischer Wert: keine Angabe 5. Vokalanteil: 0 % 6. Spieldauer: 40:29 min Hans Peter Salzer legt als Tango-Jay bei verschiedenen Anlässen in der Region nord-östlicher Bodensee auf. Weitere Engagements kommen mittlerweile auch aus Bayern, Österreich und Italien. Außerdem ist er Webmaster der regionalen Infoseite www.argentango.de. (Erschienen in Tangodanza 4-2003, Zeitschrift für Tango argentino)

Akustik Gitarre meint dazu:

Jürgen Schwenkglenks ist studierter Gitarrist aus Passau, der sich als Komponist und Interpret auf brasilianische und argentinische Musik spezialisiert hat. Hier nun stellt er auf dieser, seiner zweiten CD fast ausschliesslich Tangos vor. Vorgetragen mit dem eigenen Ensemble, den "Los Gringos del Tango" (Gitarre, Akkordeon, Bass). Dabei handelt es sich keineswegs um die Interpretation bekannter Tangohits. Mitnichten: Schwenkglenks hat alle Stücke der CD selbst komponiert! Falls sich nun bei einigen ein leichtes Misstrauen regen sollte: Schwenkglenks hat hier vor allem Musik geschrieben, die nach Tango klingt. Sie wirkt anregend (zum Tanzen); besitzt Sinnlichkeit und Schwermut des argentinischen Tangos einerseits, wie auch dessen Lebensfreude/ -lust andererseits - und verheimlicht gleichwohl nicht die mitteleuropäische Herkunft des Komponisten. So ist der "Magali-Vals" als Walzer nicht nur Tangofremd; vor allem liegt bei diesem Stück Musette-haftes aus Frankreich näher als südamerikanische Klänge. Mitunter meint man auch gewisse augenzwinkernde Bezüge zur bayrischen Heimat hören zu können; bis der Hörer dann unversehens wieder auf Stücke stösst, die von authentischer Tangoathmosphäre durchtränkt sind, würde nicht wiederum das Akkordeon daran erinnern, dass man sich nicht in einem Café in Buenos Aires, sondern mitten in Deutschland befindet. Gerade diese bewussten Widersprüche, die mit einer gehörigen Portion Humor angeboten werden, machen diese CD anhörenswert. Ganz und gar nicht "klassisch", sondern (im positiven Sinn) aud amüsante Art unterhaltend. (aus der Zeitschrift Akustik Gitarre)

Jazzthing / Blue Rythm meint dazu:

Manchmal könnte es Musette sein, von ferne gehört. Aber es ist Tango. Der Gitarrist Jürgen Schwenkglenks und seine Passsauer Gringos vermischen europäische und südamerikanische Klangwelten auf der Grundlage nachempfundener argentinischer Stadtfolklore. Das Resultat ist eine eigenartige fröhliche Kulturmixtur in 14 selbsterfundenen Kapiteln mit stilistischen Verweisen nach Spanien, Frankreich, in die Karibik und nach Buenos Aires. Der volle, ein wenig behäbige Klang von Gerhard Köschels Akkordeon dominiert das musikalische Geschehen. Jochen Rösslers Basstöne fundamentieren zuverlässig das Klangbild. Schwenkglenks selbst hält sich als Gitarrist im Hintergrund und konzentriert sich auf die Rolle des Bandleaders und Komponisten. So entsteht ein Trio, das sich auf den Weg zu seinem eigenen Tango gemacht hat, aber noch lange nicht am Ziel angekommen ist. Warum sollte es auch. Es gibt schliesslich noch viel zu entdecken. (Ralf Dombrowski in Blue Rhythm)

Passauer Neue Presse meint dazu:

Der Tango lebt. Bestes Beispiel dafür ist die neue CD "Magali", die Jürgen Schwenkglenks zusammen mit den Los Gringos del Tango produziert hat. Der Passauer Musiker und Musikdozent hat zwölf Tangos komponiert, die er an die Tradition des argentinischen Tango anlehnt. Drei Rhythmen sind zu hören, die in diese Tradition gehören: Tango, Vals und Milonga. Der Komponist und Musiker lässt dabei die Wurzeln hören. Afrikanische und europäische Einflüsse verwendet er sehr bewusst. Die Kompositionen sind sehr gefühlvoll, manchmal melancholisch und sind auch zum Tanzen geeignet. (aus der Passauer Neuen Presse)

Markus Straßer meint dazu:

Eine gelungene Mischung aus Tango, Tangowaltzer und Milonga entführt den Hörer der neuen CD von Jürgen Schwenkglenks nach Argentinien. Die drei Musiker mit Gastmusikern stellten gestern ihre neue CD "Magali" in der Passauer Redoute vor und überzeugten nicht nur durch ihr sympatisches Auftreten sondern vor allem durch ihr leidenschaftliches und perfekt aufeinander eingespieltes Spiel. Ein hervorragendes Konzert das man als Studioversion auf CD gerne mit nach Hause nimmt. Mit dieser CD dürfte der Schritt vom Insidertipp zum etablierten Namen für authentische Tangomusik erreicht sein.

Hamburger Morgenpost meint dazu:

Der Gitarrist Jürgen Schwenkglenks versetzt seine Zuhörer in irgend eine Bar, fernab der Touristenströme in Buenos Aires: Tango, ganz pur, sparsam instrumentiert, schwermütig und leidenschaftlich, wechselt mit weniger bekannten Tänzen wie der spritzigen Milonga und dem romantsichen Vals. (aus der Hamburger Morgenpost)

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