
Erscheinungsjahr: 2004
Spielzeit: 60 min
Bestellnummer: dz003402
Preis: 17.99 €
cada dia te extrano mas motivo sentimental otra noche pena mulata desden dale...dale... que nunca lo sepa negrito serenata mi obsesion puede que si, puede que no milonga negra la victrolera la marcha nupcial milonga sentimental cadenas esta nocha me disfrazo damisela encantadora verdemar el aguacero milonga del 900 patio mio
Ich muss zugeben, dass mit diese Stimme immer schon besonders gut gefallen hat. Bei Mercedes Simone verbindet sich ein angenehm klingender Mezzo-Sopran mit hochgradigen künstlerischen Möglichkeiten. Ihr Gesang besticht durch eine nahezu perfekte Diktion, eine elegante, rhythmische und melodisch auf den Punkt getimete Phrasierung und Fähigkeit, mit Wärme und Anteilnahme zu singen. Da, wo andere Sänger-Kolleginnen ins Pathos verfallen, lässt sie das Gesungene durch kleine Zäsuren, Kunstpausen, Verzögerungen wirken. Das erinnert oft stark an den Interpretationsstil von Chanson-Sängern. Horacio Salas bescheinigt ihr, dass man Simone-Aufnahmen auch heute noch hören kann, ohne dass alles gleich nach Archäologie klingt. Ein Kompliment, dass er kaum einer anderen Sängerin des alten Tangos zuteil werden lässt. Die vorliegende CD versammelt 22 Aufnahmen von ihr, aufgenommen zwischen 1931 und 1953. Wobei die acht Stücke aus den 40er und 50er Jahren, eingespielt mit den Orchestern von Juan Carlos Cambón sowie Emilio Brameri, für mich nicht unbedingt das Interessanteste an dieser Zusammenstellung sind. Ihre stimmliche Wandlungsfähigkeit und ihre stilistische Bandbreite dokumentieren die älteren Einspielungen wesentlich besser. Mercedes Simone war vom Ende der 20er Jahre an sechs Jahre lang beim Rundfunkt unter Vertrag. Ihre Begleitung dort, das waren oft kleine Ensemles wie das "Trio Tipico" oder kleine, für die Rundfunkarbeit zusammgengestellt Orchester. Und mit denen sollte ein möglichst abwechselungsreiches Programm in den Äther gehen. Genau das spiegelt sich hier wieder. Die 22 Tracks beinhalten 3 Valses, 4 Milongas und mit "Milonga negra" eine tolle Canyengue-Nummer. Es fehlt eigentlich nur die eine oder andere von ihren flotten Tango-Polka-Interpretationen. Dafür wirken die Milonga-Versionen von "Pena mulata" und "Milonga sentimental" - mit den munter "a la parilla" spielenden Begleit-Gruppen - ausgesprochen frisch und lebendig. Und was man mit viel Geschmack selbst noch aus einem eher trivialen Titel machen kann, beweist Mercedes Simone beim "Marcha nupcial". Ihre Version von "Dale .. dale" dagen zeigt, wie gut dieses "Cancionista" in stimmlicher Hinsicht wirklich einmal war. Schade, das die eigentlich sehr schön Auswahl leider zwei von Ihren besten Interpretationen nicht enthält, "Negra maria" und "Cuando silba el viento". Die Klangqualität ist etwas schwankend, insgesamt aber in Ordnung. Bei der Beurteilung der Tanzbarkeit halte ich mich mal zurück. Die Tangos sind, wegen Simones' speziellen Vortragsstil, fürs Tanzen eher weniger zu gebrauchen, die mittelschnellen Milonga-Interpreationen eigenen sich aber durchaus fürs Tanzbein. Tanzbarkeit: ++ Klangqualität: +++ Titelauswahl/Interpretation: +++++ Editorischer Wert: +++++ Vokalanteil: 100%
Wer sich für die Muusik der Urväter (bzw. -mütter) des Tango interessiert, wird sich über diese CD der Sängerin Mercedes Simone freuen! (Thorsten Esser in Matices)
Auf "Masters Of Tango Argentino Vol.2" singt sich die großartige Mercedes Simone durch 22 Stücke, einen kleinen Querschnitt aus dem riesigen Repertoire der Sängerin. Aufgenommen zwischen 1931 und 1953, digital entstaubt und sorgfältig recherchiert, erinnert die wandlungsfähige Stimme der "Dama del Tango" streckenweise an das melancholische Temperament der Chanteuse Lhasa. (Uli Lemke in Blue Rhythm)
Die zweite und neue Tango-CD aus der Serie mit Meistern des argentinischen Tango ist nun erschienen. Diesmal ist es eine Meisterin - Mercedes Simone. Ja, es sie, die prägenden Frauen im Tango, wie auch bei dieser CD ist ihre Domäne der Gesang: Die Stimme Simones hat den Tango mit über 230 Aufnahmen über Jahrzehnte mitgeprägt. Ihr Debüt war 1927, die Discographie begann schon 1927 - nicht von ungefähr, eine Stimme mit Ausstrahlung und emotionaler Kraft. Die Aufnahmen aus der Zeitspanne von 1931 bis 1951 sind Tangos, 5 Milongas und 3 Vals, also eine schöne Mischung. Wenige bekannte Titel (wie Pena mulata u.A.) wechseln mit eher unbekannteren ab, so dass man mit der CD nicht die hunderste Auflage der allgemein bekannten Titel erwirbt. Für Anfänger des Tanzes sind es Titel aus der Epoche des Tangos, welche die Melodie und Rhythmen gut erhören lassen. Auch ist für Interessierte angegeben um welche Interpreten, Autoren und Komponisten, um welchen Tanz (Tango, Milonga ...) es sich handelt. Die CD enthält viele Aufnahmen, die es bisher in digitaler Form nicht gegeben hat. Wie bei allen CDs dieser Reihe der klassischen Tangoserien wurde alle Aufnahmen sorgfältig klangbearbeitet, so dass sie vollendeten Tanz- und Hörgenuss bieten.
Mercedes Simone setzt die Reihe "Masters of Tango Argentino" grandios fort, die mit Pedro Maffia eröffnet wurde. Die CD featured historische Aufnahmen aus dem Zeitraum 1931-1953.
Die klassische Domäne der Frauen im Tango war von Beginn an der Gesang. So wie es in den zwanziger Jahren die drei grossen Sänger Gardel, Corsini und Magaldi gab, begannen fast gleichzeitig die Karrieren von mehreren Sängerinnen - unter ihnen Rosita Quiroga, Azucena Maizani, Libertad Lamarque und Mercedes Simone. Letztere (1904 geboren, 1990 gestorben) hat im Laufe ihrer Karriere mehr als 230 Lieder aufgenommen: Die wenigen von ihr erhaltenen Filmausschnitte zeigen sie als natürliche, unexaltierte Frau, die keine grossen dramatischen Gesten benötigt, um ihrer Musik Wirtschaft zu verschaffen. Auch in den 22 Liedern der zweiten Folge des Koppelalbums "Masters of Tango Argentino" klingt ihre Stimme immer natürlich und unstrapaziert. (Ebba Fahr in Musikmarkt)
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