
Erscheinungsjahr: 2010
Spielzeit: 70 min
Bestellnummer: glm341462
Preis: 22.99 €
The debut album of this exciting new german tango ensemble. Many rarely-heard -and new!- instrument combinations and decidedly fresh interpretations of well-known pieces make this CD a delight to listen to - and dance to! coultergeist milonga de mis amores melancolico habanera milonga del angel la valse d'amelie it had better be tonight la trampera francia eurydice sings melange a trois danzarin jacinto chiclana alice (tango büro)
CD-Rezension Tango Café – vier Jahre nach der letzten verspricht diese CD von Las Sombras eine Tangoreise durch Argentinien, Europa, Gegenwart und Vergangenheit. Neben Tangoklassikern wie Jacinto chiclana, Melancolico oder Danzarin, die durch Querflöte und Saxophon und die dynamisch-treibende Klavier-Begleitung lebendig und fließender wirken als so manches Original, muss die Ersteinspielung Graham Lynchs Tangos „Eurydice sings“ herausgehoben werden: ein verträumtes Stück, das an Bar-Jazz erinnert. Neu-Arrangements gibt es natürlich auch: die neo-Milonga „Coultergeist“ wird durch das Wecker-Ticken, das entfernt an Krokes „Time“ erinnert, intensiviert – und „La valse d’Amélie“ durch Querflöte statt Accordeon als Melodiestimme. An den Stücken „Alice (Tango Büro)“, Wiederaufnahme von Buzóns Klassiker, und „Jacinta chiclana“, die beide in anderer Version bereits auf Las sombras‘ CD „Milonga deluxe“ erschienen sind, merkt man auch, wie sehr sich die Band weiterentwickelt hat: differenzierterer Rhythmus, eine feinere, abwechslungsreichere Begleitung. Besonders für Nicht-Tänzer interessant sind die vier Tangogeschichten – Kurztexte über eine geliebte, ferne Frau, die die Musikstücke, die größtenteils auch einzeln verfügbar sind, einleiten. Erwähnt werden muss auch das liebevoll gestaltete Cover: nicht nur Fotos mit liebevoll-witzig eingeschmuggelten Zeichnungen, sondern auch für jedes der Stücke eine stimmungsvolle Kurzbeschreibung. Wer will nicht mal den Habanera-Tango tanzen, der „katzengleich [die] Beine umschmeichelt, nach jedem Schnurren zum Fauchen bereit“ oder den Francia-Vals, mit „einem Löffel unwiderstehlicher Melodie, einem Schwung Schiffschaukelrhythmus, […] und dem Aroma von gebrannten Mandeln“? Der CD-Titel war Programm, als ich die Stücke auf einer Sonntagnachmittagsmilonga zum ersten Mal auflegte. Die entschleunigende Milonga-Tanda („Milonga de mis amores“ mit der vollmundigen Ankündigung, dass gleich Milonga kommt, „La tampera“ und danach eine der Tango-Milongas „Alice (Tango Büro)“ oder „Coultergeist“) passt am ehesten als belebendes Element, mit der (am Anfang etwas beschnittenen) Habanera lässt sich zu „It had better be tonight“ überleiten, und „Eurydice sings“ passt mit „Milonga del Angel“ und „Chiquilín de bachin“ (von der vorherigen CD „Milonga deluxe“) gut ans verträumt-melancholische Ende der Milonga. Tänzer glücklich – alles gut: auch die Aufleg-Tauglichkeit der CD stimmt. Wünschen wir den Schatten, dass die CD ein weiterer Schritt auf die Sonnenseite des musikalischen Erfolgs sein möge! 1. Tanzbarkeit: * * * * 2. Klangqualität * * * * * 3. Titelauswahl/Interpretation: * * * * 4. Editorischer Wert: * * * * 5. Vokalanteil: 0% 6. Spieldauer: 70 Minuten Veronika Fischer ist als Tänzerin und DJane im süddeutschen Raum und als Veranstalterin in Augsburg aktiv. Weitere Informationen zu ihren Tango-Aktivitäten finden sich auf www.la-potranca.com.
"...Tangoklassiker...lebendiger und fließender als so manches Original...Coultergeist und der Bürotango haben auf vielen Milongas bereits Kultstatus..." TangoDanza 2/10 "...fabelhaft gespielt, die ganze CD ein kleines Kunstwerk.." kulturARTour 1/10 "...wenn das die Debut CD von Las Sombras ist, kann man sich schon auf die nächste freuen..." swissKult "...Tango Café. Durch und durch empfehlenswerte Tango-Musik!...gehört in Euren Plattenschrank oder in Euer Musikarchiv!... salsa&Tango.de
Las Sombras - TangoCafé Wo treffen sich Habanera und Musette, Milonga und Samba? Wo verabreden sich südamerikanischer Rhythmus und europäische Virtuosität zum spannenden Rendevouz? Und wo sitzen die Tangomeister Astor Piazzolla und Graham Lynch mit Filmmusikkomponisten wie Henry Mancini und Yann Tiersen zum Plausch an einem Tisch? In TangoCafé, dem Debütalbum von Las Sombras. Das junge Quintett entführt mit meisterlicher musikalischer Erzählkunst in fremde Länder und verführt mit der Magie fesselnder Melodien. Neuen und Altbekannten. Der Tango von Las Sombras hat viele Geschichten erlebt. Neben 12 Musiktiteln runden vier Kurzgeschichten mit Musik das Album zu einem spannenden Konzept ab, welches die Flötistin Simone Graf und die vier Herren auch in ihren Konzerten präsentieren. Ob französischer Jahrmarkt oder wilde Küstenlandschaft, auf TangoCafé verschmelzen Musik, Erzählungen, Szenen und Atmosphären zu einem Hörerlebnis, das fasziniert. Nicht nur Tangofans. Die elegante Flöte flirtet mit dem rauen Charmeur, dem Saxophon. Eine sehnsuchtsvolle Gitarre mischt sich ein, sucht stets das Gespräch mit dem Piano und immer bleibt das letzte Wort beim Kontrabass. Schreibmaschine und Kastagnetten geben den Puls, Vibrandoneon, Kalimba und Mandoline flüstern in fremden Sprachen vertraute Lieder. Was bleibt, ist immer die Intensität der leidenschaftlichsten Musik der Welt: Tango!
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