Electrocutango: Felino


Electrocutango: Felino

Electrocutango: Felino

Erscheinungsjahr: 2004

Spielzeit: 51 min

Bestellnummer: rp000001


Preis: 18.99 €


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This music contains a dramatic and atmosphere similar to the CD “NARCOTANGO” and the rhythm of GOTAN PROJECT. So this one is in good company in which it will prevail with its extraordinary individuality.
01. felino, felino
02. victoriosa, felino
03. rivadavia, felino
04. electroqtango, felino
05. 12" tango, felino
06. regina, felino
07. el lloron, felino
08. renacere, felino
09. misterienzo, felino
10. sin piel, felino
11. astorlokefu, felino
12. a fuego violento, felino
13. retrolonga, felino
14. mi viejo dolor, felino

Tangodanza 03/2005 - Claudia Tiemann meint dazu:

Diese CD kaufte ich mir wegen der Milonga. Ich kenne mittlerweile viele schöne Neukompositionen von Tangos, auch im Bereich des sogenannten Electrotango aber nur wenige moderne Milongas und von diesen hat kaum eine den simplen rhythmischen Aufforderungscharakter, der mich unwiederstehlich auf die Tanzfläche lockt. Diese gelang "retrolonga" von dieser CD schon mit dem ersten Takt. Diese Milonga spielt mit klassischen Milonga-Melodie-Teilen, ohne sich in Verzierungen zu verlieren, unterstützt von eindeutig elektronisch erzeugten Rhythmuslinien, eine Mischung, die mir direkt in die Füße geht. "eletrocutangoe" ist das neueste Projekt des norwegischen Musikers Sverre Indris Joner. Die CD "electrocutango-Felino" enthält die Musik des Tanztheaterstücks "TanGhost", sowie einige zusätzliche tracks, insgesamt 14 Stücke. Nur drei von diesen sind keine Eigenkomposistionen. "TanGhost" basiert auf dem Stück "Geister" von Henrik Ibsen und wurde von der POS Theaterkompanie mit Pablo Verón als Choreograph und Hauptdarsteller sowie mit Schauspielern des norwegischen Nationaltheaters und modernsten audio-visuellen Effekten in ein modernes Tanztheaterstück verwandelt, das seit Juni 2004 erfolgreich auch international auf Tournee war. Durch den Bezug zu den Szenen und der Dramaturgie des Theaterstücks bietet die CD mit jedem Stück eine andere Stimmung an. Auch wenn sich die Gruppe "electrocutango" nennen, so steht doch die Elektronik im Dienste der jeweiligen Interpretation und geht mit den anderen Instrumenten, Bandoneón, Violine, Klavier, Kontrabass, Gitarre, Perkussion und dem Gesang gelungene Verbindungen ein. "Felino", das namengebende Stück, eröffnet zum Beispiel mit einem klassischen anmutenden Bassthema, das sich mit Bandoneón und Klavier zu einem jazzig angehauchten, wunderbar tanzbaren Tango entwickelt, in dem das zurückhaltende elektronisch-rhythmische "Geknatter" nur ein musikalisches Element unter anderen ist. Träumerisch langsam folgt das vom Bandoneón dominiterte "victoriosa". Typischen Electrotango bietet der Dialog von Bandoneón und Keyboard in "regina". Fast schon "Electrojazz" bietet die Bearbeitung der Tangomilonga "el lloron", wobei der Jazz-Eindruck vor allem aus dem Zusammenspiel und den Variationen von Kontrabass und Klavier entsteht, während die Elektronik für den modernen rhythmischen Hintergrund sorgt. Sehr modern und an den Möglichkeiten der elektronischen Bearbeitung orientiert, ist die Bearbeitung der Stücke "renacere" von Piazzolla und "sin piel" von Blazquez, in denen die Frauenstimme der Textpassagen im Vordergrund steht. Diese atmosphärische Abwechslung, ohne dass die CD in einzelne Stücke zerfällt, gefällt mir sehr. Fünf der Stücke lassen sich meiner Meinung nach gut im modernen Salon spielen. Bei den anderen ist mir die elektronische Komponente zu heftig oder es fehlt ein klarer musikalischer Faden für mich als Tänzerin ohne Choreografie. Eine Empfehlung vorr allem für die Liebhaber von Electrotango. Tanzbarkeit: +++ Klangqualität: +++++ Titelauswahl/Interpretation: ++++ Editorischer Wert: ++++ Vokalanteil: 14%

Nina Halbig meint dazu:

Eine gelungene Tango-CD für Liebhaber der modernen Beats. Die meisten Titel gut tanzbar. Einige Lieder sind leicht in eine traditionelle Milonga einzufügen, ohne Gefahr zu laufen, dass die Musik als nervtötend und anstrengend empfunden wird. Unaufdringlich und interessant arrangiert!

Jonas Luell meint dazu:

Ein Album, das den "Bajofondo"-Alben ernsthaft Konkurrenz macht. Teilweise sehr tanzbar (Felino und allen voran "Retrolonga", eine Milonga mit dezentem Einsatz von Beats, die bei den Tänzerinnen und Tänzern sehr gut ankommt), über weite Teile erfrischend intelligent und abwechslungsreich. In diese Richtung darf sich die Elektrotango-Bewegung von mir aus gerne weiterbewegen. Sowohl was den "Electro-" wie auch den Tango-Teil anbelangt waren da Musiker am Werk, die etwas von ihrem Metier verstehen. Gehört zum Kern meines Electrotango-Repertoires als DJ.

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